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Kategorie Von Journalisten

Wenn Journalisten zu Autoren werden

Bücher von Journalisten
Journalisten schreiben, so sagt's der Name, normalerweise für den Tag. Bei Tageszeitungen, Magazinen oder Online-Portalen. Und doch sitzt in fast jedem Journalisten der tiefe Wunsch, über den Tag hinaus zu schreiben – nämlich ein gutes Buch, das seinen Namen trägt. Nicht jedem Journalist ist das Talent gegeben, den Leser über Hunderte von Seiten zu fesseln. Oder das etwas kompliziertere Setting einer Geschichte so zu verfeinern, dass die Figuren den Verlauf der Geschichte tragen können. Die Verlage sind nicht immer begeistert, wenn ihnen Werke vorgelegt werden, die viel versprechen und doch nicht halten, was versprochen war. Nicht jeder Journalist taugt zum Autor (und nicht jeder Autor, das zum Trost, als Journalist). In dieser Kategorie von Herausgegeben.com wollen wir Journalisten und ihre Werke vorstellen, von denen wir überzeugt sind, dass sie lesenswert sind. Und wir sind empfänglich für Hinweise, welches Buch hier aufgeführt werden sollte. Das hier ist eine Website von und für Journalisten: Wir sind unter uns. Also nur Mut! Denn: Eine echte Wahl haben Journalisten kaum.

Gründe für Journalisten, eigene Bücher zu schreiben

Die Segnungen der Digitalisierung sind ungleichmäßig verteilt: Profitieren die Nutzer von Online-Medien von der zunehmenden Geschwindigkeit, in der ihnen die vielfältigsten Informationen zur Verfügung gestellt werden, müssen die Journalisten hart um die Anstellungsverhältnisse bei den schrumpfenden Print-Medien kämpfen. Als Freie Journalisten haben sie einen enormen Konkurrenzdruck zu ertragen - und das bei deutlich schlechterer Bezahlung. Alternativen sind gefragt, Bücher von Journalisten bieten sich aus mehreren Gründen geradezu an:

Bücher schreiben - denn auch Journalisten müssen leben

Der Deutsche Journalisten-Verband lässt sich ausführlich zu den veränderten Herausforderungen aus, denen Journalistinnen und Journalisten heute ausgesetzt sind: Der Abbau von Festanstellungen im Zuge der Digitalisierung steht den wachsenden Anforderungen, die sich nicht nur auf ein breites Spektrum an Fachbereichen, sondern auch auf die neue Medientechnik beziehen, gegenüber. Eine durchgängige und komfortabel honorierte Karriere bei einem Print-Medium wird also immer unwahrscheinlicher, die Arbeit als freier Journalist immer anspruchsvoller - und das bei schlechterem Einkommen. Bücher von Journalisten empfehlen sich daher nicht nur als Möglichkeit, einen zusätzlichen Verdienst einzufahren, sondern auch als tragfähige Exit-Strategie.

Reputation von Journalisten: Mit Sachverstand im Buch punkten

Bücher von Journalisten sind aber auch ein Weg, die einmal erworbenen Kompetenzen, nämlich Informationen zu beschaffen, zu prüfen und zu bewerten und vor allem in einer geeigneten Form vermitteln zu können, ohne die Beschneidung durch einen Redakteur oder die Begradigung durch einen Verleger auszuleben. Mit dem wohlüberlegten Einsatz sprachlicher Mittel, die hier nicht durch den üblichen Termindruck in Mitleidenschaft gezogen werden, können sich Journalisten einen weit über das eigentliche Thema hinausgehenden Ruf erarbeiten - analytische Fähigkeiten, die in kühne Schlussfolgerungen münden und somit nicht nur Kurzweil beim Lesen, sondern auch einen Mehrwert versprechen, können sich auf diese Weise entfalten. Der Frust, der sich in der alltäglichen, vor allem sehr schnellen Arbeit aufbaut, findet so ein effektives Ventil, wenn sich der eigene Qualitätsanspruch nicht immer wieder den zeitlichen, redaktionellen und strategischen Auflagen beugen muss.

Der Spaß am Schreiben - Bücher von Journalisten

Das sich verändernde Berufsbild, also diese Mehrfachbelastung aus eigentlicher Arbeit, eigener Vermarktung und Auseinandersetzung mit den sich ständig weiter entwickelnden Medientechniken, lässt die Hauptsache zu kurz kommen: Das Schreiben an sich macht nur noch einen geringen Anteil aus. Schon eine kritische Überprüfung der Textqualität in den Online-Medien zeigt hier die klaren Schwachstellen auf, denn die Zeit zum Korrigieren der sprachlichen Fehler reicht ganz einfach nicht aus. Bücher von Journalisten lassen hingegen den Raum, sich mit der Feinheit der Formulierung auseinanderzusetzen und sich dabei selbst weiterentwickeln zu können. Der Spaß am geschriebenen Wort, die Leidenschaft für die Sprache und natürlich auch das Thema stehen hier im Mittelpunkt.

Bücher von Journalisten: Raum für die ausformulierte Gedanken

Endlich einmal das ausführen zu können, was immer zu kurz gekommen ist - das ist doch ein sehr guter Grund für Bücher von Journalisten. Die vielen Recherchen, Notizen und Entwürfe können auf diese Weise eine sinnvolle Verarbeitung finden. Aber auch ganz von der alltäglichen Journalisten-Routine abweichende Themen empfehlen sich, um in Sachbücher, Ratgeber oder eben auch Romane einzufließen. Müssen sich viele berufsfremde Autoren erst das Handwerkszeug mühsam aneignen, beherrschen Journalisten bereits die Instrumente, die eine erfolgreiche Veröffentlichung möglich machen. Damit sind die wichtigsten Kriterien für ein erfolgreiches Buch doch schon erfüllt: die Fähigkeit, mit Worten vielfältige Informationen nachvollziehbar, prägnant und interessant zu vermitteln. So kann der Beruf zum Hobby werden, wenn die Leidenschaft für ein Thema groß genug ist - und der Leser daraus einen Nutzen ziehen kann.

Der lesehungrige Kunde - Bedürfnisse erkennen

Es müssen nicht immer Bestseller sein, auch wenn die meisten Autoren natürlich davon träumen. Trifft eine Veröffentlichung den Geschmack oder das spezielle Bedürfnis einer Zielgruppe, erfüllen Bücher von Journalisten wichtige Aufgaben: Ob es die anspruchsvolle Unterhaltung ist oder ein Buch wichtige Hintergrundinformationen zu den vielfältigen kleinen und großen Themen unserer Zeit liefert - solange die Wünsche der potenziellen Leser erfüllt werden, hat jedes Buch seine Berechtigung. Schon die Qualität im Hinblick auf die Sprache ist ein wichtiger Beitrag, um die zunehmend flacher werdende Kommunikation wieder zu bereichern und letztendlich zu verbessern.

Die fehlenden Hürden - Verlegen ist einfacher geworden

War es früher unerlässlich, sich zunächst einem Verlagshaus zu empfehlen, um überhaupt einen Vertrag angeboten zu bekommen, können Bücher heute sehr viel einfacher verlegt werden. Auch hier spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle, denn die Kosten für ein E-Book sind minimal - dafür steigen die Einnahmen der Autoren selbst. Natürlich ist es vom Buch, dem Thema und der Zielgruppe abhängig, welche Form des Verlegens für das konkrete Projekt optimal ist - es gibt aber eine Wahl. Spezielle Plattformen helfen bei der Vermarktung, aber auch der Eigenverlag kann ein probates Mittel sein. Ob Bücher von Journalisten als E-Book oder Print-on-Demand-Ausgabe erscheinen, hängt nicht zuletzt von der eigenen Vernetzung, dem bereits vorhandenen Renommee und den bevorzugten Medien ab. Die Möglichkeiten sind allerdings deutlich vielfältiger geworden.

Bücher von Journalisten: Und es gibt noch mehr gute Gründe

Die Gründe, die für Bücher von Journalisten sprechen, sind so individuell wie die Autoren selbst: Ob die Selbstverwirklichung im Vordergrund steht oder das Geldverdienen, das liegt letztendlich im Auge des Betrachters. Es sei einfach unterstellt, dass Journalistinnen und Journalisten nicht ohne Grund diesen Beruf ergriffen haben: Die Liebe zur Sprache, zur Recherche wichtiger Informationen und deren Umsetzung in eigene Texte, um sie möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen, dürften die wichtigsten Triebfedern sein. Warum sollten sich diese Fähigkeiten nicht in Büchern manifestieren? Eine logische Antwort lässt sich beim besten Willen nicht finden.

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