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Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

Jeff Jarvis ist Journalist und Blogger in New York und provoziert als Professor der City University die traditionellen Medienunternehmen. In seinem Buch Was würde Google tun? stellt er die Medienproduktion auf den Prüfstand und verlangt Anpassungen ans Nutzerverhalten. Das Buch traf Medienunternehmen 2009 mitten in der Transformation zum Digitalen und polarisiert mit seiner Entschiedenheit.

Reihenweise inspiriert Jarvis mit Praxis-Beispielen, wie Digitalisierung gewinnbringend funktioniert. Eine Sammlung von Geschäftsideen. Mit seinen Thesen wurde er zum gefragten Redner in Deutschland und berät Unternehmen bei der Modernisierung.

Was würde Google tun? (Jeff Jarvis)

Was würde Google tun? (Jarvis)

Der Inhalt in 140 Zeichen: Guter Mix aus konkreten Geschäftsideen und Deutung von strategischen Fragestellungen. Provokant, unterhaltsam, provozierend.

Wer das Buch lesen sollte: Journalisten, die sich unabhängig von Verlagen aufstellen wollen, und Mittelständler, die ihr Small Business wetterfest für die Zukunft gestalten möchten. Nicht geeignet für konservativ denkende Medienmacher.

Und warum er das sollte: 24,99 Euro sind nicht viel Geld für (a) vergnügliche Lesestunden und (b) eine Vielzahl von inspirierenden Ideen, die das Buch für Medienschaffende und Mittelständler bereithält. Danach weiß man: Um in der digitalen Zukunft mitzuhalten, ist noch eine Menge zu tun. Nicht immer sind die Ideen eins zu eins in Deutschland umsetzbar. Doch darum geht’s nicht. Jarvis öffnet die Augen für die Möglichkeiten, die mit der Digitalisierung geschaffen werden. Digital Natives wissen das längst. Nicht aber jene, die in der analogen Welt erfolgreich waren und jetzt die digitale Welt nicht ignorieren wollen oder können. Natürlich möchte man als Leser ständig widersprechen, den Argumenten in Jarvis’ Buch kontern. Das ist so gewollt. Konkret für Journalisten heißt das: Schluss mit der Erwartungshaltung, dass Journalismus allein mit dem Deal Inhalt gegen Geld zu bezahlen ist. Jarvis verlangt mehr: dass Journalismus die Grenzen zur Eigenvermarktung überschreitet. Und er macht’s ja selbst vor. Traditionalisten werden bei seinen Zeilen aufschreiben, Digital Natives diese Aufregung nicht verstehen.

Was würde Google tun?
Veröffentlicht von: Heyne
am 20.04.2012
ISBN: 3453155378
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